Abendkino

Die Nachbarschaftshilfe Sindelsdorf lädt zum Abendkino ein, die nächste Veranstaltung ist am:

Freitag 17.04.2026

Ort: Blaues Haus, Sindelsdorf

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Ihr stimmt ab, welcher Film gezeigt wird – Abstimmung ganz unten

Almanya – Willkommen in Deutschland
 
„Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaften wählen. Um Cenk zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als „Gastarbeiter“ nach Deutschland kam und später Frau und Kinder nach „Almanya“ nachholte. Längst ist Deutschland zur Heimat der Familie geworden. Doch eines Abends überrumpelt Hüseyin seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle mit ihnen in die alte Heimat fahren. Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt… „Einfallsreiche, mit vielen Rückblenden und surrealen Exkursen jonglierende Komödie, die satirisch und mit liebevollem Augenzwinkern deutsch-türkische bzw. türkisch-deutsche Vorurteile und Klischees aufs Korn nimmt, um die alltagstaugliche Lebbarkeit einer multikulturellen Identität zu feiern.“ (Lex. d. intern. Films) „Der Film ist für den Einsatz im Unterricht sehr gut geeignet, da er die Geschichte der Gastarbeiter und die damit verbundenen Umstände auf eine schnelle, spannende und humorvolle Weise thematisiert, ohne dabei an Tiefgang zu verlieren.“ (LMZ Baden-Württemberg: „Für den Unterricht empfohlen“) „Deutsch-türkische Geschichte: humorvoll, unterhaltsam und mit bewegendem Tiefgang.“ (FBW-Prädikat: „besonders wertvoll“)
 
Mein Liebhaber, der Esel & Ich
 
Lehrerin Antoinette freut sich schon lang auf den Urlaub mit ihrem heimlichen Geliebten Vladimir, dem Vater einer ihrer Schülerinnen. Der hat allerdings plötzlich doch keine Zeit mehr für sie, denn seine Frau will mit der Familie eine Woche zum Wandern in die Cevennen.

Kurzentschlossen bucht Antoinette ebenfalls eine Trekkingtour – samt einem Miet-Esel – und reist ihnen nach. Dort ist sie dann jedoch auf sich allein gestellt und anfangs mit dem Begleittier namens Patrick völlig überfordert, denn der erweist sich als ausgesprochen störrisch. Andererseits ist der Esel aber auch ein geduldiger Zuhörer und Antoinette lernt sein stoisches Wesen zunehmend zu schätzen. Auf einsamen Pfaden durch die malerischen Berge wird der Weg für sie immer mehr zum Ziel.

„Eine ebenso muntere wie sorgfältig inszenierte Komödie, die eine große Leichtigkeit besitzt, ohne dabei je trivial zu wirken. Neben den Naturschauwerten und einer ausgezeichneten Hauptdarstellerin zeichnet sich der Film über eine Selbstfindung auch durch die detailgenaue Erfassung der besonderen Sphäre des Wandertourismus aus.“ (Filmdienst)

„Die Leichtfüßigkeit, mit der Tonlagen gewechselt werden, und die Sympathie, mit der die törichte Heldin, die nur auf ihr Herz hört, porträtiert wird, machen diese kleine Komödie zu einem großen Vergnügen.“ (epd Film)
Da geht noch was
 
Seit Jahren sind sich Conrad und sein Vater Carl nicht besonders grün. Der Alte ist ein mürrischer Patriarch, der an allem und jedem herummäkelt. Immer wenn Conrad ihn trifft, muss er sich dessen Tiraden anhören. Darum beschränkt er die Besuche auf ein Minimum. Beim diesjährigen Geburtstagstreffen überrascht ihn seine Mutter allerdings mit einer großen Neuigkeit. Sie hat ihren Gatten nach 40 Jahren Ehe verlassen und bittet Conrad um einen Gefallen: einen Botengang zum Ex-Mann – mit ungeahnten Folgen.

Eigentlich will Conrad zusammen mit Enkel Jonas ja nur kurz bei seinem Vater vorbeischauen und auch gleich wieder gehen, doch dann stürzt Carl unglücklich und verletzt sich so schwer, dass Conrad und Jonas sich um ihn kümmern müssen. Notgedrungen ziehen sie erstmal in Conrads altes Jugendzimmer ein. Bei dem Aufeinandertreffen der drei Generationen ist Chaos vorprogrammiert. Aber bietet es vielleicht auch die Chance für einen Neuanfang?

„Der Titel der tragischen Komödie von Holger Haase ist Programm und Hoffnung zugleich. Denn bei all den Problemen, den Konflikten und den ungleichen Charakteren hofft der Zuschauer immer, dass in der dysfunktionalen Familie doch noch etwas möglich ist. Getragen wird der Film von seinen wunderbaren und gut gewählten Darstellern … Amüsante Generationenkonflikte und kleine pointierte Kabbeleien verstecken jedoch nicht die Tragik und Tiefe der Geschichte, die beiläufig leicht erzählt wird. Von jung bis alt – ein gut gemachter Unterhaltungsfilm für die ganze Familie.“ (FBW-Prädikat: „wertvoll“)
 

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