Abendkino

Die Nachbarschaftshilfe Sindelsdorf lädt zum Abendkino ein, die nächste Veranstaltung ist am:

Freitag 27. Februar 2026

Ort: Blaues Haus, Sindelsdorf

Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen!

Ihr stimmt ab, welcher Film gezeigt wird – Abstimmung ganz unten

Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste
 

Christine Dubreuil gehört zur betuchten Pariser Oberschicht. Nichts würde die gutbürgerliche Idylle ihrer knapp 300 m² großen Traumwohnung in bester Lage stören – außer vielleicht ihr egozentrischer Mann Pierre, der sie vernachlässigt und sich regelmäßig in Hasstiraden über Ausländer, Arbeitslose und „Gutmenschen“ ergeht. Doch dann erläßt die Regierung angesichts einer anhaltenden Kälteperiode ein Edikt: Wegen des Dauerfrostes sollen Obdachlose und ärmere Bürger in großen Wohnungen miteinquartiert werden, um sie vor dem Kältetod zu bewahren.

Anfangs versucht man in dem gehobenen Altbau noch, die Zwangseinweisungen mit allen möglichen, nicht immer legalen Tricks zu vermeiden, nur Madame Christine plagt ihr schlechtes Gewissen. Aber so leicht läßt sich die Obrigkeit sowieso nicht austricksen und die Bewohner müssen sich schließlich widerwillig fügen. Schon bald ziehen deshalb „unerwartete Gäste“ in das schicke Mietshaus mit ein: Immigranten, Obdachlose und Arbeitslose. In der Folge prallen die unterschiedlichsten Lebenswelten aufeinander. Der erzwungene „Clash“ gesellschaftlicher Schichten sorgt zunächst für Irritationen und Streit, doch allmählich entdecken die bürgerlichen Gastgeber Sympathien für ihre neuen Mitbewohner.

„In dieser rasanten französischen Komödie über Zwangseinquartierungen im frostigen Paris wird ein herrschaftliches Wohnhaus zum Mikrokosmos eines zwischen politischen Lagern paralysierten Frankreichs“ (epd Film)

 

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Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen
 
Um Geld für ihre Familie in der Ukraine zu verdienen, geht Marija als Pflegekraft nach Deutschland. Sie soll rund um die Uhr den an Demenz erkrankten Curt betreuen und landet dabei im Minenfeld einer dysfunktionalen Familie.

Curts Tochter Almut, die in den letzten Jahren für ihn gesorgt hat, fühlt sich nicht wertgeschätzt, ihr Kontrollwahn verbietet ihr aber loszulassen und macht Marija das Leben schwer. Curt wiederum beginnt, Marija für seine verstorbene Frau zu halten, und wähnt sich zunehmend in längst vergangenen Zeiten. Marija lässt sich auf das skurrile Spiel ein, weil es ihr den Pflegealltag erleichtert, und wird für Curt mehr und mehr zu Marianne. Zurückversetzt in das Lebensgefühl der 1970er Jahre, entwickelt der alte Herr eine ganz neue, ungeahnte Lebensfreude – wäre da nicht auch eine tief vergrabene, schmerzliche Erinnerung.

Und dann kommt auch noch Curts Sohn Philipp immer öfter zu Besuch, der bisher möglichst wenig mit seinem Vater zu tun haben wollte. Er hat Gefallen an der bildhübschen Pflegerin gefunden und sucht ihre Nähe. Marija wächst die ganze Situation allmählich über den Kopf, doch Philipp will eine Kündigung nicht so einfach hinnehmen.

„Eine Tragikomödie, die mit subversiver Kraft das Reizthema des deutschen Pflegenotstands und der Arbeitsbedingungen ausländischer Pflegekräfte aufgreift, wobei der Tonfall von bedrückend leise zu humorvoll skurril changiert und treffsichere Dialoge und Gesten das soziale Spannungsfeld eindrücklich ausloten.“ (Filmdienst)

„Nadine Heinzes und Marc Dietschreits Film über Altersdemenz hebt sich von anderen seiner Art ab, weil er mit den Klischees kreativ und zugleich kritisch umgeht.“ (epd Film)

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in Mann namens Ove
 
Der 59-jährige Rentner Ove ist ein streitsüchtiger Griesgram, der nach dem Tod seiner Frau mit seinem Leben nichts mehr anzufangen weiß – außer seine Nachbarn zu terrorisieren. Also beschließt er, seinem unnützen Dasein ein Ende zu setzen. Doch da hat er die Rechnung ohne seine Nachbarn gemacht … „Eine in der Hauptrolle ideal besetzte, hervorragend inszenierte Komödie über die Läuterung eines Misanthropen. Der souverän zwischen Emotionen und trockenem Witz ausbalancierte Film überzeugt auch als unaufdringlicher Appell an mehr Mitmenschlichkeit.“ (Filmdienst)

FBW-Prädikat: „besonders wertvoll“

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